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	<title>Kommentare zu: Fragen an &#8220;liebeangelamerkel.de&#8221;</title>
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	<description>Expertenrunde Nachhaltiges Geldsystem</description>
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		<item>
		<title>Von: van Straelen</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235&#038;cpage=1#comment-1636</link>
		<dc:creator>van Straelen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 13:27:27 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;... Kreditgeld aus dem Nichts geschaffen wird [von Banken] ...&quot;

Sehr geehrte Frau Kurjo,

eine Domain mit viel Halbwissen wie z.B. ( http://www.nationaleschulden.eu ) mit der grundsätzlich falschen Aussage (siehe oben) könnte die Bundeskanzlerin doch nur noch mehr verunsichern.

Dass die Bundeskanzlerin Physik studiert hat ist noch kein Beweis dafür dass sie auch ganzheitlich denken könnte! - In der Regel sind gerade Akademiker dazu am wenigsten in der Lage, da deren &quot;Festplatte&quot; meistens mit ganz viel Schrott an der Universität zugemüllt wurde, um an die begehrten Scheinchen zu kommen.

Deshalb besser die folgenden Wissenstips:

( http://www.deweles.de/files/a-u-gsm.pdf ) 

( http://userpage.fu-berlin.de/roehrigw/gesell/nwo/ )

( http://userpage.fu-berlin.de/roehrigw/creutz/geldsyndrom/ )


Mit freundlichem Gruß

Bernd van Straelen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230; Kreditgeld aus dem Nichts geschaffen wird [von Banken] &#8230;&#8221;</p>
<p>Sehr geehrte Frau Kurjo,</p>
<p>eine Domain mit viel Halbwissen wie z.B. ( <a href="http://www.nationaleschulden.eu" rel="nofollow">http://www.nationaleschulden.eu</a> ) mit der grundsätzlich falschen Aussage (siehe oben) könnte die Bundeskanzlerin doch nur noch mehr verunsichern.</p>
<p>Dass die Bundeskanzlerin Physik studiert hat ist noch kein Beweis dafür dass sie auch ganzheitlich denken könnte! &#8211; In der Regel sind gerade Akademiker dazu am wenigsten in der Lage, da deren &#8220;Festplatte&#8221; meistens mit ganz viel Schrott an der Universität zugemüllt wurde, um an die begehrten Scheinchen zu kommen.</p>
<p>Deshalb besser die folgenden Wissenstips:</p>
<p>( <a href="http://www.deweles.de/files/a-u-gsm.pdf" rel="nofollow">http://www.deweles.de/files/a-u-gsm.pdf</a> ) </p>
<p>( <a href="http://userpage.fu-berlin.de/roehrigw/gesell/nwo/" rel="nofollow">http://userpage.fu-berlin.de/roehrigw/gesell/nwo/</a> )</p>
<p>( <a href="http://userpage.fu-berlin.de/roehrigw/creutz/geldsyndrom/" rel="nofollow">http://userpage.fu-berlin.de/roehrigw/creutz/geldsyndrom/</a> )</p>
<p>Mit freundlichem Gruß</p>
<p>Bernd van Straelen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: SabineKurjo</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235&#038;cpage=1#comment-1509</link>
		<dc:creator>SabineKurjo</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 09:14:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235#comment-1509</guid>
		<description>Also, liebe Angela Merkel,

Als Physikerin erinnern Sie sich doch wohl noch an exponentielles Wachstum. Ob Sie auch gelernt haben, dass Zinsen exponentiell wachsen? 

Da kann es doch nie was Nachhaltiges geben, wenn Zentralbanken und Banken &quot;Geld&quot; (sprich Kredit) aus der Luft schoepfen und dann fuer Zinsen verkaufen. Im groessten Stil als &quot;Nationale Schulden&quot;. 

Wie kommt es, dass Sie lieber andere &quot;denken&quot; lassen???

Mehr auf www.nationaleschulden.eu

Herzlichst,
Sabine Kurjo
Organisatorin, Forum for Stable Currencies, House of Lords and Commons
http://www.forumforstablecurrencies.org.uk</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, liebe Angela Merkel,</p>
<p>Als Physikerin erinnern Sie sich doch wohl noch an exponentielles Wachstum. Ob Sie auch gelernt haben, dass Zinsen exponentiell wachsen? </p>
<p>Da kann es doch nie was Nachhaltiges geben, wenn Zentralbanken und Banken &#8220;Geld&#8221; (sprich Kredit) aus der Luft schoepfen und dann fuer Zinsen verkaufen. Im groessten Stil als &#8220;Nationale Schulden&#8221;. </p>
<p>Wie kommt es, dass Sie lieber andere &#8220;denken&#8221; lassen???</p>
<p>Mehr auf <a href="http://www.nationaleschulden.eu" rel="nofollow">http://www.nationaleschulden.eu</a></p>
<p>Herzlichst,<br />
Sabine Kurjo<br />
Organisatorin, Forum for Stable Currencies, House of Lords and Commons<br />
<a href="http://www.forumforstablecurrencies.org.uk" rel="nofollow">http://www.forumforstablecurrencies.org.uk</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: tipaweni</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235&#038;cpage=1#comment-527</link>
		<dc:creator>tipaweni</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 18:11:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235#comment-527</guid>
		<description>Lieber Herr Brichta,
 
den allgemein zugänglichen EZB-Zahlen ist zu entnehmen, dass nach Addition der 500- und 200- Euroscheine (Summe: € 321 Mrd) noch 0,8 Prozentpunkte fehlen, um an die VIERZIG Prozentanteile der herausgegebenen Bargeldgesamtmenge von € 818,3 Mrd zu kommen.  
 
Vielleicht interessiert Sie folgendes:
 
Am 25. März 2010 unterrichtete mich die Kommunikationsabteilung der Deutschen Bundesbank bezüglich der Denominationen  wie folgt:
  
                                                               
  Jahresende &#124; Bargeldumlauf &#124; Banknotenumlauf &#124; Münzumlauf    
             &#124;               &#124;                  &#124;                 
             &#124;   in Mio €    &#124;                  &#124;                 
             &#124;               &#124;     in Mio €     &#124;    in Mio €     
 ------------+---------------+------------------+---------------- 
     2008    &#124;    335 176    &#124;     328 490      &#124;     6 686       
 ------------+---------------+------------------+---------------- 
     2009    &#124;    355 371    &#124;     348 251      &#124;     7 120      
 
Nationale Daten zum Bargeldumlauf besitzen kaum noch Aussagekraft. Aus
diesem Grund veröffentlicht die Bundesbank keine Daten mehr zu einzelnen
Denominationen.
 
 
Meine am 30. März der Buba gestellte Frage - &quot;Können Sie mir bitte die Entwicklung der Umlaufgeschwindigkeit (Faktor) für den Euro-Bargeldumlauf  - seit seiner Einführung - in der BRD mitteilen? Wie ist die Umlauffaktorentwicklung bei den anderen EU-Ländern? Gibt es hierzu bei Ihnen oder der EZB einen entsprechenden Link?&quot; - ist bisher unbeantwortet geblieben.
 
 
Glauben Sie Herr Brichta, dass - statistisch gesehen, wenn Sie diese Buba-Angaben &quot;auswerten&quot; - jeder Bürger (also vom Säugling bis zum Greis) über mehr als Euro 4300,-- Bargeld in der BRD verfügt?  Meine Meinung: Niemals! 
 
Obwohl so viel Bargeld &quot;herausgegeben&quot; wurde, fehlt es doch überall an Geld! Der Bund, die Länder, die Gemeinden, die öffentliche Hand, die Unternehmungen,die Sozialhilfeempfänger usw. - überall, wo Sie hinschauen, allen mangelt es an Geld! 
 
Und die, die das Geld haben, &quot;glucken drauf&quot; und rücken es bekanntlich nur raus, wenn sie -  nach allen Seiten abgesichert - &quot;mehr&quot; dafür bekommen. Das alles ist jedoch (von der Mehrheit als &quot;arbeitslose Einkommen&quot; bezeichnet) in unserer Demokratie gesetzeskonform und wird nur von &quot;Neidern bekrittelt&quot;. Sogar die &quot;Gottesmänner&quot; vertreten die Meinung: Der Teufel macht immer nur auf einen vorhandenen Haufen!
  
Meinen Sie nicht auch, dass die eigentliche Mangelursache darauf zurückzuführen ist, dass die Geldzirkulation nicht richtig funktioniert? Sehr zäh und immer schneckenartiger geht es nur noch voran. Und das ist nicht nur - wie oben nachgewiesen - beim Bargeldumlauf so, sondern bereits auch beim Kreditgeld (Giro = Kreis) der Fall.
 
Die &quot;System-Banken&quot; können das Geld zu 1 %  bei der Buba besorgen und wissen nicht, ob sie es zu 5 % an Griechenland (böses Beispiel) ausleihen können. Beim Interbankengeschäft vertrauen sie sich teilweise ja gegenseitig nicht mehr!  

Sollen doch die Banken, die Griechenland bisher &quot;systemrelevante&quot; Kredite gewährt haben, diese Kredite abschreiben oder &quot;pleite&quot; gehen!

Warum soll der Steuerzahler dafür aufkommen? Er hat den Griechen doch kein Geld geliehen! 
Nach meinem Wissen sind Verträge zu Lasten Dritter doch verboten. Richtig? Hat unser Staat bei der Anwendung dieses Rechts jedoch für die Banken und sich selbst etwa noch ein Schlupfloch offen gelassen? Wenn ja, wie ist das demokratisch &quot;legitimiert&quot;?
 
Herr Brichta, das größte Übel ist immer, wenn die Kreisläufe nicht mehr (oder &quot;höchst schwerlich&quot;) geschlossen werden können, dann FEHLT GELD! Das ist die Krux!!!
 
Meinen Sie, dass Herr Irving Fisher, der 1935 schrieb &quot;Sichtguthaben auf Bankkonten sind das moderne Äquivalent für Banknoten&quot; recht hat? Ich glaube, dass sein 100% money (Vollgeld) uns einen großen Schritt weiterführt. Eine &quot;Finallösung&quot; ist das aber noch nicht, da die störungsfreien Bargeldzirkulation nicht gewährleistet ist. 
Die Gretchenfrage lautet also:
 
WIE WIRD DER GELDUMLAUF STÖRUNGSFREI   GESICHERT? 
 
Die Vorbilder aus der Natur zeigen uns, wie es richtig funktioniert: Blutzirkulation im Körper, Erde umläuft die Sonne, der Mond kreist um die Erde, Tag/Nacht, Ebbe/Flut, Frühling/Sommer/Herbst/Winter usw.

Geld ist NICHT göttlich; denn es ist von Menschen gemacht. Es soll uns dienen und nicht über uns herrschen.

Warum wird beim Währungs- Geld- und Münzwesen nicht das Grundgesetz Artikel 73 Absatz 4 so angewandt wie es bei Maße, Gewichte und Zeitbestimmung der Fall ist? Haben Sie das schon mal die liebe Frau Merkel gefragt?

Die Methoden von FED, EZB und Buba funktionieren, aber wie lange noch? Sie sind &quot;suboptimal&quot; und werden eines Tages zum Systemkollaps führen. Das wissen auch die Gottesmänner!Aber weiss das auch Ihre liebe Frau Merkel? Hat sie Ihnen schon einmal geantwortet?
 
Freundliche Grüße

tipaweni</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Brichta,</p>
<p>den allgemein zugänglichen EZB-Zahlen ist zu entnehmen, dass nach Addition der 500- und 200- Euroscheine (Summe: € 321 Mrd) noch 0,8 Prozentpunkte fehlen, um an die VIERZIG Prozentanteile der herausgegebenen Bargeldgesamtmenge von € 818,3 Mrd zu kommen.  </p>
<p>Vielleicht interessiert Sie folgendes:</p>
<p>Am 25. März 2010 unterrichtete mich die Kommunikationsabteilung der Deutschen Bundesbank bezüglich der Denominationen  wie folgt:</p>
<p>  Jahresende | Bargeldumlauf | Banknotenumlauf | Münzumlauf<br />
             |               |                  |<br />
             |   in Mio €    |                  |<br />
             |               |     in Mio €     |    in Mio €<br />
 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;+&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;+&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;+&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
     2008    |    335 176    |     328 490      |     6 686<br />
 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;+&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;+&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;+&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
     2009    |    355 371    |     348 251      |     7 120      </p>
<p>Nationale Daten zum Bargeldumlauf besitzen kaum noch Aussagekraft. Aus<br />
diesem Grund veröffentlicht die Bundesbank keine Daten mehr zu einzelnen<br />
Denominationen.</p>
<p>Meine am 30. März der Buba gestellte Frage &#8211; &#8220;Können Sie mir bitte die Entwicklung der Umlaufgeschwindigkeit (Faktor) für den Euro-Bargeldumlauf  &#8211; seit seiner Einführung &#8211; in der BRD mitteilen? Wie ist die Umlauffaktorentwicklung bei den anderen EU-Ländern? Gibt es hierzu bei Ihnen oder der EZB einen entsprechenden Link?&#8221; &#8211; ist bisher unbeantwortet geblieben.</p>
<p>Glauben Sie Herr Brichta, dass &#8211; statistisch gesehen, wenn Sie diese Buba-Angaben &#8220;auswerten&#8221; &#8211; jeder Bürger (also vom Säugling bis zum Greis) über mehr als Euro 4300,&#8211; Bargeld in der BRD verfügt?  Meine Meinung: Niemals! </p>
<p>Obwohl so viel Bargeld &#8220;herausgegeben&#8221; wurde, fehlt es doch überall an Geld! Der Bund, die Länder, die Gemeinden, die öffentliche Hand, die Unternehmungen,die Sozialhilfeempfänger usw. &#8211; überall, wo Sie hinschauen, allen mangelt es an Geld! </p>
<p>Und die, die das Geld haben, &#8220;glucken drauf&#8221; und rücken es bekanntlich nur raus, wenn sie &#8211;  nach allen Seiten abgesichert &#8211; &#8220;mehr&#8221; dafür bekommen. Das alles ist jedoch (von der Mehrheit als &#8220;arbeitslose Einkommen&#8221; bezeichnet) in unserer Demokratie gesetzeskonform und wird nur von &#8220;Neidern bekrittelt&#8221;. Sogar die &#8220;Gottesmänner&#8221; vertreten die Meinung: Der Teufel macht immer nur auf einen vorhandenen Haufen!</p>
<p>Meinen Sie nicht auch, dass die eigentliche Mangelursache darauf zurückzuführen ist, dass die Geldzirkulation nicht richtig funktioniert? Sehr zäh und immer schneckenartiger geht es nur noch voran. Und das ist nicht nur &#8211; wie oben nachgewiesen &#8211; beim Bargeldumlauf so, sondern bereits auch beim Kreditgeld (Giro = Kreis) der Fall.</p>
<p>Die &#8220;System-Banken&#8221; können das Geld zu 1 %  bei der Buba besorgen und wissen nicht, ob sie es zu 5 % an Griechenland (böses Beispiel) ausleihen können. Beim Interbankengeschäft vertrauen sie sich teilweise ja gegenseitig nicht mehr!  </p>
<p>Sollen doch die Banken, die Griechenland bisher &#8220;systemrelevante&#8221; Kredite gewährt haben, diese Kredite abschreiben oder &#8220;pleite&#8221; gehen!</p>
<p>Warum soll der Steuerzahler dafür aufkommen? Er hat den Griechen doch kein Geld geliehen!<br />
Nach meinem Wissen sind Verträge zu Lasten Dritter doch verboten. Richtig? Hat unser Staat bei der Anwendung dieses Rechts jedoch für die Banken und sich selbst etwa noch ein Schlupfloch offen gelassen? Wenn ja, wie ist das demokratisch &#8220;legitimiert&#8221;?</p>
<p>Herr Brichta, das größte Übel ist immer, wenn die Kreisläufe nicht mehr (oder &#8220;höchst schwerlich&#8221;) geschlossen werden können, dann FEHLT GELD! Das ist die Krux!!!</p>
<p>Meinen Sie, dass Herr Irving Fisher, der 1935 schrieb &#8220;Sichtguthaben auf Bankkonten sind das moderne Äquivalent für Banknoten&#8221; recht hat? Ich glaube, dass sein 100% money (Vollgeld) uns einen großen Schritt weiterführt. Eine &#8220;Finallösung&#8221; ist das aber noch nicht, da die störungsfreien Bargeldzirkulation nicht gewährleistet ist.<br />
Die Gretchenfrage lautet also:</p>
<p>WIE WIRD DER GELDUMLAUF STÖRUNGSFREI   GESICHERT? </p>
<p>Die Vorbilder aus der Natur zeigen uns, wie es richtig funktioniert: Blutzirkulation im Körper, Erde umläuft die Sonne, der Mond kreist um die Erde, Tag/Nacht, Ebbe/Flut, Frühling/Sommer/Herbst/Winter usw.</p>
<p>Geld ist NICHT göttlich; denn es ist von Menschen gemacht. Es soll uns dienen und nicht über uns herrschen.</p>
<p>Warum wird beim Währungs- Geld- und Münzwesen nicht das Grundgesetz Artikel 73 Absatz 4 so angewandt wie es bei Maße, Gewichte und Zeitbestimmung der Fall ist? Haben Sie das schon mal die liebe Frau Merkel gefragt?</p>
<p>Die Methoden von FED, EZB und Buba funktionieren, aber wie lange noch? Sie sind &#8220;suboptimal&#8221; und werden eines Tages zum Systemkollaps führen. Das wissen auch die Gottesmänner!Aber weiss das auch Ihre liebe Frau Merkel? Hat sie Ihnen schon einmal geantwortet?</p>
<p>Freundliche Grüße</p>
<p>tipaweni</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: van Straelen</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235&#038;cpage=1#comment-461</link>
		<dc:creator>van Straelen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 20:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235#comment-461</guid>
		<description>„... Ich fürchte, da fehlt Ihnen das mathematische Grundverständnis. Erstens „kürzen“ sich Egoismen keineswegs weg, in der Summe ergibt sich lediglich ein mittlerer Egoismus. ...“

Sehr geehrter Herr Genreith,

wenn die ökonomischen Wettbewerbsbedingungen für alle gleich sind, was sie im heute real existierenden Kapitalismus keinesfalls sind, heben sich alle Egoismen gegenseitig auf; da haben Sie gar keinen Grund für irgendwelche Befürchtungen und falsche Schlussfolgerungen.


„... Zweitens entsteht der Zinseszins einfach daraus, das man Zinsgeld und ?normales? Geld nicht auseinander halten kann. ...“

Man kann das vorhandene Geldsystem zurecht als Zinsgeldsystem bezeichnen. Dennoch ist das Geld als solches weder Zinsgeld noch ein wie auch immer geartetes „normales“ Geld. Zinseszins bedeutet „Zins auf Zins“ zahlen bzw. durch Zinsgutschriften erhaltene Geldansprüche wieder neu anzulegen. Bei einem Kapitalmarktzinsniveau um Null Prozent ist dieser Zinseszinseffekt aufgehoben.


„... Mit „natürlichem Kreditgeberstreben“ hat das überhaupt nichts zu tun. ...“

Natürlich nicht! - Das Gegenteil aber hatten Sie in Ihrem vorigen Beitrag behauptet, indem Sie schrieben: „…was ist die „Ursache“ der Krise? Die Ursache ist in letzter Konsequenz das natürliche Bestreben eines jeden Kreditgebers, dass er nach Rückzahlung des verzinsten Kapitals mehr Kaufkraft in der Tasche hat als vorher. Das ist quasi ein menschliches Grundbedürfnis und daraus entsteht die bekannte langfristig verheerende Eigendynamik kapitalbasierter Systeme, wie Sie …“


„... Freigeld oder umlaufgesichertes Geld ist ja keine neue Idee. Sowas gabs ja schon mal im Mittelalter. Allerdings weniger aus sozialen Motiven, sondern aus dem Bedürfnis des Fürsten sich öfters als üblich den sogenannten Schlagschatz unter den Nagel reißen zu können. Erstaunlicherweise funktionierte das für die Wirtschaft prima, für die leer ausgehenden Fürsten und Spekulanten aber ganz schlecht. Entsprechend schnell war das neue System dann auch wieder verschwunden. ...“

Wo haben Sie nur das viele Halbwissen her? Einerseits gingen die Geldemitenten (Fürsten) nicht leer aus und das „neue“ System verschwand im 15. Jahrhundert gerade nicht durch 
„Einsichten“ der Fürsten, sondern das Volk verlangte wegen quantitativ und qualitativ zunehmender übertriebener Schlagschatzaktionen dessen Ende.


„... Wie man solche Systeme im Detail realisiert spielt im übrigen gar keine Rolle. ...“

Das jähe Ende dieser Schlagschatzaktionen deutet gerade darauf hin dass es keineswegs egal ist, wie man ein Geldsystem realisiert, insbesondere auch hinsichtlich möglicherweise unerwünschter allokativer Effekte!

 
„... Grundlegende Tatsache ist halt immer, dass das Horten von Geld unattraktiv gemacht wird. Wenn das gelingt, dann kann man aber Vermögensbildung nur über Sachgüter Hortung erreichen, also endlich über vermehrte Produktion. …“

Das die Hortung von Sachgütern (abgesehen von Grund und Boden) Vermögen bilden soll ist schon eine sehr eigene Annahme! Zumal eine Hortung von Sachgütern (also Realkapital) in der Regel nur mit diversen Kosten, also Verlusten verbunden ist: „Den Laden ein Jahr geschlossen halten.“


„… Es hilft auch nicht viel mit den von Ihnen vorgeschlagenen Zwangsmaßnehmen gegen Windmühlen an zu kämpfen. …“

Ich schlage keine Zwangsmaßnahmen vor, sondern eine Konstruktive Geldumlaufsicherung, die im Gegensatz zur heutigen Zwangssituation, in jedem Preis einen Zinsaufschlag an die Reichen zu entrichten, bewirkt, dass die Liquiditätskosten von den jeweiligen Liquiditätsnutzern zu zahlen sind, - also die Anwendung des ansonsten so erfolgreichen Verursacherprinzips.


„… Denn das Horten ist ein Urtrieb des Menschen, der noch aus archaischen Zeiten stammt und alleine zum nackten Überleben notwendig war. …“

„War“, aber eben nicht „ist“!

„… Wenn mit dem offiziellen Geld kein großer Gewinn zu machen ist, dann suchen sich die Menschen eben andere Hortungsmöglichkeiten. …“
Da unterschätzen Sie „den Menschen“ aber gewaltig. Wenn mit Geld kein großer Gewinn mehr zu machen ist, dann werden sie (Sie ausgenommen) ihre Gewinne mit der Produktion von Gütern realisieren, die anderen, ihren Tauschpartnern zugute kommen und genau damit selber maximale Gewinne erzielen.

„… Dieser Urtrieb konterkarriert langfristig jedes politische Bemühen. So etwa das Verbot des Eigenhandels der Banken nach den 20er-Jahren in den USA, das dann in den 1990er Jahren auf Druck der Finanzwirtschaft, deren Renditen zu schmal geworden waren, aufgehoben wurde. Sehen Sie nur etwa Menschen wie Goldman Sachs Chef Blankfein. Obwohl sinnlos reich, treibt er sich Tag und Nacht nur um, um noch mehr Geld zu sammeln, das er sowie so nie ausgeben könnte selbst wenn er wollte. …“
Das gilt sicher alles für die heute obwaltenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.


„… Sie müssen auch immer Bedenken, dass Systeme die viele Zwangsmaßnahmen erfordern nie sehr langfristig funktionieren. Systeme müssen weitgehend Selbstläufer sein, sich weitgehend selbst regulieren. …“

Da haben Sie völlig recht! Nichts anderes ist die „Natürliche Wirtschaftsordnung“, welche durch die Realisierung eines neutralen Geldsystems sowie Bodennutzungsrechtes den Staat wie wir ihn heute kennen überflüssig macht.

Mit freundlichem Gruß

Bernd van Straelen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„&#8230; Ich fürchte, da fehlt Ihnen das mathematische Grundverständnis. Erstens „kürzen“ sich Egoismen keineswegs weg, in der Summe ergibt sich lediglich ein mittlerer Egoismus. &#8230;“</p>
<p>Sehr geehrter Herr Genreith,</p>
<p>wenn die ökonomischen Wettbewerbsbedingungen für alle gleich sind, was sie im heute real existierenden Kapitalismus keinesfalls sind, heben sich alle Egoismen gegenseitig auf; da haben Sie gar keinen Grund für irgendwelche Befürchtungen und falsche Schlussfolgerungen.</p>
<p>„&#8230; Zweitens entsteht der Zinseszins einfach daraus, das man Zinsgeld und ?normales? Geld nicht auseinander halten kann. &#8230;“</p>
<p>Man kann das vorhandene Geldsystem zurecht als Zinsgeldsystem bezeichnen. Dennoch ist das Geld als solches weder Zinsgeld noch ein wie auch immer geartetes „normales“ Geld. Zinseszins bedeutet „Zins auf Zins“ zahlen bzw. durch Zinsgutschriften erhaltene Geldansprüche wieder neu anzulegen. Bei einem Kapitalmarktzinsniveau um Null Prozent ist dieser Zinseszinseffekt aufgehoben.</p>
<p>„&#8230; Mit „natürlichem Kreditgeberstreben“ hat das überhaupt nichts zu tun. &#8230;“</p>
<p>Natürlich nicht! &#8211; Das Gegenteil aber hatten Sie in Ihrem vorigen Beitrag behauptet, indem Sie schrieben: „…was ist die „Ursache“ der Krise? Die Ursache ist in letzter Konsequenz das natürliche Bestreben eines jeden Kreditgebers, dass er nach Rückzahlung des verzinsten Kapitals mehr Kaufkraft in der Tasche hat als vorher. Das ist quasi ein menschliches Grundbedürfnis und daraus entsteht die bekannte langfristig verheerende Eigendynamik kapitalbasierter Systeme, wie Sie …“</p>
<p>„&#8230; Freigeld oder umlaufgesichertes Geld ist ja keine neue Idee. Sowas gabs ja schon mal im Mittelalter. Allerdings weniger aus sozialen Motiven, sondern aus dem Bedürfnis des Fürsten sich öfters als üblich den sogenannten Schlagschatz unter den Nagel reißen zu können. Erstaunlicherweise funktionierte das für die Wirtschaft prima, für die leer ausgehenden Fürsten und Spekulanten aber ganz schlecht. Entsprechend schnell war das neue System dann auch wieder verschwunden. &#8230;“</p>
<p>Wo haben Sie nur das viele Halbwissen her? Einerseits gingen die Geldemitenten (Fürsten) nicht leer aus und das „neue“ System verschwand im 15. Jahrhundert gerade nicht durch<br />
„Einsichten“ der Fürsten, sondern das Volk verlangte wegen quantitativ und qualitativ zunehmender übertriebener Schlagschatzaktionen dessen Ende.</p>
<p>„&#8230; Wie man solche Systeme im Detail realisiert spielt im übrigen gar keine Rolle. &#8230;“</p>
<p>Das jähe Ende dieser Schlagschatzaktionen deutet gerade darauf hin dass es keineswegs egal ist, wie man ein Geldsystem realisiert, insbesondere auch hinsichtlich möglicherweise unerwünschter allokativer Effekte!</p>
<p>„&#8230; Grundlegende Tatsache ist halt immer, dass das Horten von Geld unattraktiv gemacht wird. Wenn das gelingt, dann kann man aber Vermögensbildung nur über Sachgüter Hortung erreichen, also endlich über vermehrte Produktion. …“</p>
<p>Das die Hortung von Sachgütern (abgesehen von Grund und Boden) Vermögen bilden soll ist schon eine sehr eigene Annahme! Zumal eine Hortung von Sachgütern (also Realkapital) in der Regel nur mit diversen Kosten, also Verlusten verbunden ist: „Den Laden ein Jahr geschlossen halten.“</p>
<p>„… Es hilft auch nicht viel mit den von Ihnen vorgeschlagenen Zwangsmaßnehmen gegen Windmühlen an zu kämpfen. …“</p>
<p>Ich schlage keine Zwangsmaßnahmen vor, sondern eine Konstruktive Geldumlaufsicherung, die im Gegensatz zur heutigen Zwangssituation, in jedem Preis einen Zinsaufschlag an die Reichen zu entrichten, bewirkt, dass die Liquiditätskosten von den jeweiligen Liquiditätsnutzern zu zahlen sind, &#8211; also die Anwendung des ansonsten so erfolgreichen Verursacherprinzips.</p>
<p>„… Denn das Horten ist ein Urtrieb des Menschen, der noch aus archaischen Zeiten stammt und alleine zum nackten Überleben notwendig war. …“</p>
<p>„War“, aber eben nicht „ist“!</p>
<p>„… Wenn mit dem offiziellen Geld kein großer Gewinn zu machen ist, dann suchen sich die Menschen eben andere Hortungsmöglichkeiten. …“<br />
Da unterschätzen Sie „den Menschen“ aber gewaltig. Wenn mit Geld kein großer Gewinn mehr zu machen ist, dann werden sie (Sie ausgenommen) ihre Gewinne mit der Produktion von Gütern realisieren, die anderen, ihren Tauschpartnern zugute kommen und genau damit selber maximale Gewinne erzielen.</p>
<p>„… Dieser Urtrieb konterkarriert langfristig jedes politische Bemühen. So etwa das Verbot des Eigenhandels der Banken nach den 20er-Jahren in den USA, das dann in den 1990er Jahren auf Druck der Finanzwirtschaft, deren Renditen zu schmal geworden waren, aufgehoben wurde. Sehen Sie nur etwa Menschen wie Goldman Sachs Chef Blankfein. Obwohl sinnlos reich, treibt er sich Tag und Nacht nur um, um noch mehr Geld zu sammeln, das er sowie so nie ausgeben könnte selbst wenn er wollte. …“<br />
Das gilt sicher alles für die heute obwaltenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.</p>
<p>„… Sie müssen auch immer Bedenken, dass Systeme die viele Zwangsmaßnahmen erfordern nie sehr langfristig funktionieren. Systeme müssen weitgehend Selbstläufer sein, sich weitgehend selbst regulieren. …“</p>
<p>Da haben Sie völlig recht! Nichts anderes ist die „Natürliche Wirtschaftsordnung“, welche durch die Realisierung eines neutralen Geldsystems sowie Bodennutzungsrechtes den Staat wie wir ihn heute kennen überflüssig macht.</p>
<p>Mit freundlichem Gruß</p>
<p>Bernd van Straelen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heribert Genreith</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235&#038;cpage=1#comment-458</link>
		<dc:creator>Heribert Genreith</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 09:43:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235#comment-458</guid>
		<description>Sehr geehrter Hr. van Straelen,

Zitat: &quot;....Natürlich versucht prinzipiell jeder Einzelne bei Geschäften überhaupt das Meiste für sich herauszuschlagen. In dieser unbestreitbaren Tatsache sehen aber nur die Dummen ein Problem weil sie nicht erkennen, dass sich “die Summe aller Egoismen” in einer echten Marktwirtschaft gegenseitig wegkürzt bzw. völlig aufhebt......Wäre nämlich andererseits wie Sie meinen “das natürliche Kreditgeberbestreben” ursächlich, so müsste die Geldvermögensbildung linear funktionieren und nicht exponentiell, was sie aber nachweislich tut....&quot;

Ich fürchte, da fehlt Ihnen das mathematische Grundverständnis. Erstens &quot;kürzen&quot; sich Egoismen keineswegs weg, in der Summe ergibt sich lediglich ein mittlerer Egoismus. Zweitens entsteht der Zinseszins einfach daraus, das man Zinsgeld und &quot;normales&quot; Geld nicht auseinander halten kann. Mit &quot;natürlichem Kreditgeberstreben&quot; hat das überhaupt nichts zu tun.


Zitat &quot;Lesen Sie bitte meinen Beitrag hier ..um eine praktische Vorstellung einer Konstruktiven Geldumlaufsicherung zu erhalten; das hat nämlich mit Strafen gar nichts tun! Die staatliche Liquiditätgebührenerhebung ist letztlich nichts anderes als .....&quot;

Freigeld oder umlaufgesichertes Geld ist ja keine neue Idee. Sowas gabs ja schon mal im Mittelalter. Allerdings weniger aus sozialen Motiven, sondern aus dem Bedürfnis des Fürsten sich öfters als üblich den sogenannten Schlagschatz unter den Nagel reißen zu können. Erstaunlicherweise funktionierte das für die Wirtschaft prima, für die leer ausgehenden Fürsten und Spekulanten aber ganz schlecht. Entsprechend schnell war das neue System dann auch wieder verschwunden.

Wie man solche Systeme im Detail realisiert spielt im übrigen gar keine Rolle. Grundlegende Tatsache ist halt immer, dass das Horten von Geld unattraktiv gemacht wird. Wenn das gelingt, dann kann man aber Vermögensbildung nur über Sachgüter Hortung erreichen, also endlich über vermehrte Produktion. Es hilft auch nicht viel mit den von Ihnen vorgeschlagenen Zwangsmaßnehmen gegen Windmühlen an zu kämpfen. Denn das Horten ist ein Urtrieb des Menschen, der noch aus archaischen Zeiten stammt und alleine zum nackten Überleben notwendig war. Wenn mit dem offiziellen Geld kein großer Gewinn zu machen ist, dann suchen sich die Menschen eben andere Hortungsmöglichkeiten.

Dieser Urtrieb konterkarriert langfristig jedes politische Bemühen. So etwa das Verbot des Eigenhandels der Banken nach den 20er-Jahren in den USA, das dann in den 1990er Jahren auf Druck der Finanzwirtschaft, deren Renditen zu schmal geworden waren, aufgehoben wurde. Sehen Sie nur etwa Menschen wie Goldman Sachs Chef Blankfein. Obwohl sinnlos reich, treibt er sich Tag und Nacht nur um, um noch mehr Geld zu sammeln, das er sowie so nie ausgeben könnte selbst wenn er wollte. Sie müssen auch immer Bedenken, dass Systeme die viele Zwangsmaßnahmen erfordern nie sehr langfristig funktionieren. Systeme müssen weitgehend Selbstläufer sein, sich weitgehend selbst regulieren. Das &quot;neue Geld&quot; bzw. Kapitalwirtschaft, das nach den Umwälzungen der nächsten Jahre bzw. Jahrzehnte eingeführt werden muss, wird daher eine schwierige Gratwanderung zwischen moderner Vernunft und archaischer Unvernunft sein. 

Mit freundlichem Gruß

Heribert Genreith.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Hr. van Straelen,</p>
<p>Zitat: &#8220;&#8230;.Natürlich versucht prinzipiell jeder Einzelne bei Geschäften überhaupt das Meiste für sich herauszuschlagen. In dieser unbestreitbaren Tatsache sehen aber nur die Dummen ein Problem weil sie nicht erkennen, dass sich “die Summe aller Egoismen” in einer echten Marktwirtschaft gegenseitig wegkürzt bzw. völlig aufhebt&#8230;&#8230;Wäre nämlich andererseits wie Sie meinen “das natürliche Kreditgeberbestreben” ursächlich, so müsste die Geldvermögensbildung linear funktionieren und nicht exponentiell, was sie aber nachweislich tut&#8230;.&#8221;</p>
<p>Ich fürchte, da fehlt Ihnen das mathematische Grundverständnis. Erstens &#8220;kürzen&#8221; sich Egoismen keineswegs weg, in der Summe ergibt sich lediglich ein mittlerer Egoismus. Zweitens entsteht der Zinseszins einfach daraus, das man Zinsgeld und &#8220;normales&#8221; Geld nicht auseinander halten kann. Mit &#8220;natürlichem Kreditgeberstreben&#8221; hat das überhaupt nichts zu tun.</p>
<p>Zitat &#8220;Lesen Sie bitte meinen Beitrag hier ..um eine praktische Vorstellung einer Konstruktiven Geldumlaufsicherung zu erhalten; das hat nämlich mit Strafen gar nichts tun! Die staatliche Liquiditätgebührenerhebung ist letztlich nichts anderes als &#8230;..&#8221;</p>
<p>Freigeld oder umlaufgesichertes Geld ist ja keine neue Idee. Sowas gabs ja schon mal im Mittelalter. Allerdings weniger aus sozialen Motiven, sondern aus dem Bedürfnis des Fürsten sich öfters als üblich den sogenannten Schlagschatz unter den Nagel reißen zu können. Erstaunlicherweise funktionierte das für die Wirtschaft prima, für die leer ausgehenden Fürsten und Spekulanten aber ganz schlecht. Entsprechend schnell war das neue System dann auch wieder verschwunden.</p>
<p>Wie man solche Systeme im Detail realisiert spielt im übrigen gar keine Rolle. Grundlegende Tatsache ist halt immer, dass das Horten von Geld unattraktiv gemacht wird. Wenn das gelingt, dann kann man aber Vermögensbildung nur über Sachgüter Hortung erreichen, also endlich über vermehrte Produktion. Es hilft auch nicht viel mit den von Ihnen vorgeschlagenen Zwangsmaßnehmen gegen Windmühlen an zu kämpfen. Denn das Horten ist ein Urtrieb des Menschen, der noch aus archaischen Zeiten stammt und alleine zum nackten Überleben notwendig war. Wenn mit dem offiziellen Geld kein großer Gewinn zu machen ist, dann suchen sich die Menschen eben andere Hortungsmöglichkeiten.</p>
<p>Dieser Urtrieb konterkarriert langfristig jedes politische Bemühen. So etwa das Verbot des Eigenhandels der Banken nach den 20er-Jahren in den USA, das dann in den 1990er Jahren auf Druck der Finanzwirtschaft, deren Renditen zu schmal geworden waren, aufgehoben wurde. Sehen Sie nur etwa Menschen wie Goldman Sachs Chef Blankfein. Obwohl sinnlos reich, treibt er sich Tag und Nacht nur um, um noch mehr Geld zu sammeln, das er sowie so nie ausgeben könnte selbst wenn er wollte. Sie müssen auch immer Bedenken, dass Systeme die viele Zwangsmaßnahmen erfordern nie sehr langfristig funktionieren. Systeme müssen weitgehend Selbstläufer sein, sich weitgehend selbst regulieren. Das &#8220;neue Geld&#8221; bzw. Kapitalwirtschaft, das nach den Umwälzungen der nächsten Jahre bzw. Jahrzehnte eingeführt werden muss, wird daher eine schwierige Gratwanderung zwischen moderner Vernunft und archaischer Unvernunft sein. </p>
<p>Mit freundlichem Gruß</p>
<p>Heribert Genreith.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: van Straelen</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235&#038;cpage=1#comment-449</link>
		<dc:creator>van Straelen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 16:55:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235#comment-449</guid>
		<description>“... nun was ist die “Ursache” der Krise? Die Ursache ist in letzter Konsequenz das natürliche Bestreben eines jeden Kreditgebers, dass er nach Rückzahlung des verzinsten Kapitals mehr Kaufkraft in der Tasche hat als vorher. Das ist quasi ein menschliches Grundbedürfnis und daraus entsteht die bekannte langfristig verheerende Eigendynamik kapitalbasierter Systeme, wie Sie “….Ein Kennzeichen im kapitalistischen Geldwesen ist ja gerade die automatische exponentielle Geldvermögensbildung,…” ja auch richtig erkannt haben. ...”


Sehr geehrter Herr Genreith,

Sie haben mich gründlich missverstanden. Die “automatische exponentielle Geldvermögensbildung” hat mit individuellen Bestrebungen als solchen eben gerade nichts zu tun. Natürlich versucht prinzipiell jeder Einzelne bei Geschäften überhaupt das Meiste für sich herauszuschlagen. In dieser unbestreitbaren Tatsache sehen aber nur die Dummen ein Problem weil sie nicht erkennen, dass sich “die Summe aller Egoismen” in einer echten Marktwirtschaft gegenseitig wegkürzt bzw. völlig aufhebt, da die echte Marktwirtschaft für alle Marktteilnehmer “gleich schlechte” Rahmenbedingungen aufgrund eines neutralen Geldsystems (resp. Leistungsverrechnungssystems!) sowie Bodennutzungsrechtes bietet. Wäre nämlich andererseits wie Sie meinen “das natürliche Kreditgeberbestreben” ursächlich, so müsste die Geldvermögensbildung linear funktionieren und nicht exponentiell, was sie aber nachweislich tut.

“... Geldumlaufsicherung oder Freigeld etc. pp. versucht diesen Effekt zu verhindern oder wenigstens zu minimieren, indem man unterm Strich Strafen für das Halten von Geld verteilt (negative Strafzinsen, Geldverruf usw.). Dem stehe ich zwar grundsätzlich positiv gegenüber, aber ich frage mich erstens ob so etwas in der Praxis durchsetzbar ist und zweitens, ob es wirkliche erstrebenswert ist. ...”

Lesen Sie bitte meinen Beitrag hier ( http://liebeangelamerkel.foren-city.de/topic,29,-konstruktiv-umlaufgesicherter-euro.html ) um eine praktische Vorstellung einer Konstruktiven Geldumlaufsicherung zu erhalten; das hat nämlich mit Strafen gar nichts tun! Die staatliche Liquiditätgebührenerhebung ist letztlich nichts anderes als eine sachbezogene Kostenerhebung für eine Leistung an der Quelle nach dem Verursacherprinzip. Die Leistung ist die Bereitstellung von Geld als Liquiditätsbasis und die Quelle ist derjenige der zeitweilig in größeren oder kleineren Umfang diese Liquidität in Anspruch nimmt. Es ist ja nicht so dass der Staat heute dafür keine Gebühren verlangt. Er macht dass nur völlig dumm und verkehrt, indem er sich im kurzfristigen Geldanlagemarkt bzw. sogenannten Geldmarkt “einmischt” in Form sogenannter Refinanzierungsgeschäfte, die letztlich die Liquiditätsgebühren nicht von deren Nutzern erheben, sondern diese voll abwälzt auf die Konsumenten völlig unabhängig von deren individueller Inanspruchnahme von Liquidität. Das sollte schon jeden Zweifel der Erstrebenswertigkeit zerstreuen.       

“... Zur Durchsetzbarkeit müsste es erst mal allgemein akzeptiert werden, wobei zu befürchten ist, dass die zukünftigen Kapitalgeber mit dem neuen Geld, egal welcher Konstruktion, genau das alte Ziel weiterverfolgen und auf die eine oder andere Art auch durchsetzen werden. ...”

Bei der Benutzung konstruktiv umlaufgesicherten Geldes spielen die Ziele von welchen Kapitalgebern auch immer gar keine Rolle mehr, da das Verlustvermeidungsinteresse der Kapitalgeber allgemein zur volkswirtschaftlich sogenannten Vollinvestition führen wird (Ersparnis = Investition). Für “mutige” Spekulanten gilt dann die Losung: Einem unsicheren Gewinn steht ein sicherer Verlust (in Form der Liquiditäts- oder Umlaufgebühr) gegenüber!

“... Das jetzige Geld hat die unschöne Eigenschaft, irgendwann nicht mehr produktiv zu wirken sondern nur noch dem Selbstzweck der möglichst raschen Vermehrung, etwa durch gegenseitige Derivatverkäufe, dient. Geldumlaufgesichertes bzw. Freigeld hat die umgekehrte Eigenschaft, nämlich sie belohnt viel mehr Konsum und Investition in Güterproduktion. Dieses Geld wäre insbesondere nachhaltig, da es im Idealfall nie zu einem großen Ungleichgewicht (http://1.bp.blogspot.com/_YfQ-JVyf0Ck/SuySrVPl9WI/AAAAAAAAAfE/eP7zopRmuVc/s1600-h/entwicklungBIPA.jpg) zwischen BIP und Aktiva kommen könnte. ...”

Freigeld belohnt keinen Konsum sondern ermöglicht den reibungslosen Güterabsatz; das ist etwas ganz anderes; Sie verwechseln Quantität mit Qualität. Ebensowenig belohnt Freigeld Investition in Güterproduktion, ein relativ weit verbreitetes Vorurteil! Es wird lediglich der Sachkapitalmangel beseitigt (was manche mit Wachstum verwechseln!), der durch das heutige “Zins”geld mittels Krisenerscheinungen dauerhaft künstlich aufrechterhalten wird. Vielmehr bedeutet Freigeld einen permanent geschlossenen Geldkreislauf und zwar voll und ganz unabgängig davon, wie “dick” oder “dünn” der Geldstrahl gerade zu sein hat und damit ist. Da durch Freigeld die totale Entkopplung von Geld und Kapital geschaffen wird wird die Volkswirtschaft insgesamt sich immer tendenziell zu einem Nullzinsniveau hinbewegen, wobei die zinseszinsinduzierte Schuldenzunahme aufgehoben ist.     

“... Und da liegt auch die Crux: Im Prinzip könnte diese Geld ein ewiges dauerhaftes Wohlstandswachstum ermöglichen. Nun macht aber eine Volkswirtschaft im Grunde nichts anderes, all Rohstoffe aus der Umwelt zu entnehmen, aus diesen Produkte zu erzeugen, die den Wohlstand definieren, und am anderen Ende dafür Müll und Emissionen aller Art abzugeben. Auch wenn moderne Umwelttechnik einen Teil der Emissionen pro Wohlstandseinheit reduzieren kann, unterm Strich wird jeglicher Wohlstand durch Verlust an Umwelt bezahlt. Und diese ist eben auch begrenzt, schlimmer noch, sie ist auch schon ziemlich am Anschlag. ...”

Das Ökologieproblem ist letztlich auch nur wie alle dem Kapitalismus geschuldeten Probleme unnatürlich. Dafür muss man allerdings erkennen dass das Geld in großen arbeitsteiligen Gesellschaften die wichtigste zwischenmenschliche Beziehung überhaupt darstellt um die Krisenursachen-Relevanz nicht zu unterschätzen, wie Sie das noch gnadenlos tun. Unter freiwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird quasi automatisch allmählich eine sogenannte Kreislaufwirtschaft entstehen, die auf Recyclen statt Wegwerfen setzen wird, da erst das niedrige Zinsniveau viele Recyclinganwendungen wirtschaftlich werden lässt und sich darüberhinaus wegen der dann vorhandenen Vollbeschäftigung (der freiwirtschaftliche Normalzustand!) die entsprechenden Umweltgesetzte politisch leicht durchsetzen lassen.

“... Wenn Sie sagen “…Krisenursächlich ist lediglich die fehlerhafte Geldordnung, die aufgrund einer fehlenden Liquiditätskostenerhebung an der Quelle keinen permanent geschlossenen Geldkreislauf garantieren kann….”, dann ist dass in der Tat ein sehr zweischneidiges Schwert. Denn ihr umlaufgesichertes Geld würde zwar die Geldmarktkrise vermeiden, dafür aber die Umweltkrise über kurz oder lang auf ungeahnte Höhepunkte treiben. ...”

Ihre vermeintliche Annahme umweltkrisenhafter ungeahnter Höhepunkte ist völlig aus der Luft gegriffen und entsteht aus der falschen Vorstellung, dass ein zügiger Geldkreiskauf einen Wirtschaftwachstumszwang beinhaltete! Der Umstand eines zügigen Güterabsatzes hat mit der Menge des Güterabsatzes in einer bestimmten Zeit (dessen Steigerung Wachstum bedeutet) nicht zu tun, so ähnlich wie die Laufstrecke eines Läufers auch nichts mit seiner Laufgeschwindigkeit zu tun hat. 

“... Und damit kämen wir zum quasi Urproblem, zur Ur-Ursache der ganzen Geschichte: Die Begrenztheit des menschlichen Lebensraumes, der Erde. Nach rund 12000 Jahren Kulturgeschichte haben wir diesen nahezu vollständig ausgefüllt und geplündert. Ein bisschen geht schon noch, aber spätestens in 2100 wäre Schluss mit lustig, wäre es im Tempo der 2000er-Jahre weiter gegangen. ...”

Zu Ihrer These, die unter den gegenwärtig obwaltenden kapitalistischen Rahmenbedingungen (“Zins”geld + Privateigentum an Naturressourcen) sicher nicht übertrieben ist: Der menschliche Lebensraum ist relativ, aber nicht wirklich begrenzt, denn bis etwa 1750 n.Chr. lebten ca. 400 Mill. Menschen auf der Erde; seitdem (Beginn der Industrialisierung) steigt die Menschheit “exponentiell” an auf heute schätzungsweise 7 Mrd.! Ein Phantast der etwas “Böses” dabei denkt?

“... Zynisch ausgedrückt: Aus Sicht der Erde hat dass klassische Geldsystem gerade den Vorteil, nicht nachhaltig zu sein, sondern nach typischen 50 bis 150 Jahren sich selbst zu zerstören, um dann wieder von vorne zu beginnen. Ein Vorgang den wir mit schöner Regelmäßigkeit seit Beginn der Geschichtsschreibung verfolgen können. Nehmen wir mal den GAU-Fall an: Wenn jetzt also das komplette Weltfinanzsystem zusammenbrechen sollte und, wenn es tatsächlich so kommen sollte, im unweigerlich folgenden dritten Weltkrieg 90% der Erdbevölkerung ausgerottet würde, dann hätte die Erde sich wieder 500 Jahre Luft verschafft. Im Jahre 2600 wären wie aber wieder am selben Punkt, wenn uns bis dahin nichts besseres eingefallen wäre. Mit Freigeld dagegen entfielen diese “reinigen Gewitter” des “Rise and Falls of the Empires” und hätten wir vielleicht schon vor 500 Jahren diesen letzten Punkt erreicht gehabt. ...”

Mit Freigeld (beispielsweise vor 2000 Jahren eingeführt!) wären “diese reinigenden Gewitter” noch nicht einmal denkbar gewesen, wozu auch? Die Kriege resultierten aus der Unzufriedenheit der Völker, die wiederum aus den kapitalistisch induzierten sozialen Gegensätzen resultierte; die dann erfolgten kriegsinduzierten Zerstörungen (insbesondere von Sachkapital und Infrastruktur) haben durch entsprechend hohe Nachkriegskapitalmarktzinsniveaus die Aufschwünge (Wirtschaftswunder) für ein paar Jahrzehnte emöglicht bis zu erneuten Krisenentwicklungen und nächsten Krieg. Heute würde ein Weltkrieg wegen der Atombombe wohl keiner mehr überleben.  

“... Und, weiterhin etwas zynisch, der Krieg beseitigt natürlich auch das letzte Problem, dass Sie zu recht anmahnen: “…Selbst wenn die heutigen Geldvermögens- / Schuldenbestände wie von Geisterhand ab jetzt auf Null stünden so änderte das noch gar nichts an der insbesonderer in der BRD reichlichen Sachkapitalausstattung, die den Kapitalmarktzins nach unten in Richtung Liquiditätsfalle drückt….”. Denn natürlich, mit der Vermögensverschiebung geht im gleichen Maße eine Sachgüterverschiebung einher. Zur Zeit insbesondere nicht nur inländisch, sondern schlimmer noch weit über alle Ländergrenzen hinaus (http://tandemvipera.blogspot.com/2009/08/welche-natter-nahrte-ich-meiner-brust.html). Mit einer Währungsreform (oder Hyperinflation) alleine lässt sich die Schieflage daher nicht mehr vollkommen auflösen. ...”

Zur “Auflösung der Schieflage” führt deshalb an der Freiwirtschaft letztlich auch gar kein Weg vorbei! Der Kapitalismus besteht basismäßig letztlich aus einem Geldkonstruktionfehler sowie einem Eigentumsfehler hinsichtlich bestimmter Naturressourcen (insbesondere Boden und Bodenschätze) und Fehler brauch man nur abzustellen.  

“... Nun, da wir, die das nun lesen, das meiste davon nicht mehr erleben werden, könnte es uns einigermaßen egal sein. Aber man muss sich klar sein: Eine wirkliche Lösung die über Jahrhunderte hinweg nachhaltig wäre, das ist Bescheidenheit. Bescheidenheit hinsichtlich des Wohlstands, der Möglichkeiten des Reisens etwa, aber auch Bescheidenheit hinsichtlich medizinischer Versorgung, Lebensdauer und Bevölkerungsdichte. Eine Utopie fürchte ich. ..”

Glücklicherweise ist diese Art von Utopie völlig entbehrlich da die Abschaffung des Kapitalismus absolut genügt! Übrig bleibt dann die echte Marktwirtschaft, die für alle ein Maximum an Freiheit und Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Ihre Bescheidenheitsideologie resultiert aus einer falschen Vorstellung, in der eine kapitalismusfreie Marktwirtschaft unmöglich erscheint aus dem Unvermögen heraus, Marktwirtschaft und Kapitalismus voneinander klar zu unterscheiden. Ende der 1990er Jahre erschien ein Buch mit dem Titel “Schwarzbuch Kapitalismus” mit dem glorreichen Untertitel “Ein Abgesang auf die Marktwirtschaft”. – Dann übt man sich in “falscher Bescheidenheit” erfolglos anstatt an den richtigen Stellen das System zu korrigieren. Denn: Im Kapitalismus “arbeiten” 7 Mrd. Menschen gegeneinander und in der Natürlichen Wirtschaftordnung (Freiwirtschaft) arbeiten 7 Mrd. Menschen miteinander! Gibt es einen größeren denkbaren Unterschied?

Siehe dazu auch: http://www.deweles.de/files/soziale_marktwirtschaft.pdf


Mit freundlichem Gruß

Bernd van Straelen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“&#8230; nun was ist die “Ursache” der Krise? Die Ursache ist in letzter Konsequenz das natürliche Bestreben eines jeden Kreditgebers, dass er nach Rückzahlung des verzinsten Kapitals mehr Kaufkraft in der Tasche hat als vorher. Das ist quasi ein menschliches Grundbedürfnis und daraus entsteht die bekannte langfristig verheerende Eigendynamik kapitalbasierter Systeme, wie Sie “….Ein Kennzeichen im kapitalistischen Geldwesen ist ja gerade die automatische exponentielle Geldvermögensbildung,…” ja auch richtig erkannt haben. &#8230;”</p>
<p>Sehr geehrter Herr Genreith,</p>
<p>Sie haben mich gründlich missverstanden. Die “automatische exponentielle Geldvermögensbildung” hat mit individuellen Bestrebungen als solchen eben gerade nichts zu tun. Natürlich versucht prinzipiell jeder Einzelne bei Geschäften überhaupt das Meiste für sich herauszuschlagen. In dieser unbestreitbaren Tatsache sehen aber nur die Dummen ein Problem weil sie nicht erkennen, dass sich “die Summe aller Egoismen” in einer echten Marktwirtschaft gegenseitig wegkürzt bzw. völlig aufhebt, da die echte Marktwirtschaft für alle Marktteilnehmer “gleich schlechte” Rahmenbedingungen aufgrund eines neutralen Geldsystems (resp. Leistungsverrechnungssystems!) sowie Bodennutzungsrechtes bietet. Wäre nämlich andererseits wie Sie meinen “das natürliche Kreditgeberbestreben” ursächlich, so müsste die Geldvermögensbildung linear funktionieren und nicht exponentiell, was sie aber nachweislich tut.</p>
<p>“&#8230; Geldumlaufsicherung oder Freigeld etc. pp. versucht diesen Effekt zu verhindern oder wenigstens zu minimieren, indem man unterm Strich Strafen für das Halten von Geld verteilt (negative Strafzinsen, Geldverruf usw.). Dem stehe ich zwar grundsätzlich positiv gegenüber, aber ich frage mich erstens ob so etwas in der Praxis durchsetzbar ist und zweitens, ob es wirkliche erstrebenswert ist. &#8230;”</p>
<p>Lesen Sie bitte meinen Beitrag hier ( <a href="http://liebeangelamerkel.foren-city.de/topic,29,-konstruktiv-umlaufgesicherter-euro.html" rel="nofollow">http://liebeangelamerkel.foren-city.de/topic,29,-konstruktiv-umlaufgesicherter-euro.html</a> ) um eine praktische Vorstellung einer Konstruktiven Geldumlaufsicherung zu erhalten; das hat nämlich mit Strafen gar nichts tun! Die staatliche Liquiditätgebührenerhebung ist letztlich nichts anderes als eine sachbezogene Kostenerhebung für eine Leistung an der Quelle nach dem Verursacherprinzip. Die Leistung ist die Bereitstellung von Geld als Liquiditätsbasis und die Quelle ist derjenige der zeitweilig in größeren oder kleineren Umfang diese Liquidität in Anspruch nimmt. Es ist ja nicht so dass der Staat heute dafür keine Gebühren verlangt. Er macht dass nur völlig dumm und verkehrt, indem er sich im kurzfristigen Geldanlagemarkt bzw. sogenannten Geldmarkt “einmischt” in Form sogenannter Refinanzierungsgeschäfte, die letztlich die Liquiditätsgebühren nicht von deren Nutzern erheben, sondern diese voll abwälzt auf die Konsumenten völlig unabhängig von deren individueller Inanspruchnahme von Liquidität. Das sollte schon jeden Zweifel der Erstrebenswertigkeit zerstreuen.       </p>
<p>“&#8230; Zur Durchsetzbarkeit müsste es erst mal allgemein akzeptiert werden, wobei zu befürchten ist, dass die zukünftigen Kapitalgeber mit dem neuen Geld, egal welcher Konstruktion, genau das alte Ziel weiterverfolgen und auf die eine oder andere Art auch durchsetzen werden. &#8230;”</p>
<p>Bei der Benutzung konstruktiv umlaufgesicherten Geldes spielen die Ziele von welchen Kapitalgebern auch immer gar keine Rolle mehr, da das Verlustvermeidungsinteresse der Kapitalgeber allgemein zur volkswirtschaftlich sogenannten Vollinvestition führen wird (Ersparnis = Investition). Für “mutige” Spekulanten gilt dann die Losung: Einem unsicheren Gewinn steht ein sicherer Verlust (in Form der Liquiditäts- oder Umlaufgebühr) gegenüber!</p>
<p>“&#8230; Das jetzige Geld hat die unschöne Eigenschaft, irgendwann nicht mehr produktiv zu wirken sondern nur noch dem Selbstzweck der möglichst raschen Vermehrung, etwa durch gegenseitige Derivatverkäufe, dient. Geldumlaufgesichertes bzw. Freigeld hat die umgekehrte Eigenschaft, nämlich sie belohnt viel mehr Konsum und Investition in Güterproduktion. Dieses Geld wäre insbesondere nachhaltig, da es im Idealfall nie zu einem großen Ungleichgewicht (<a href="http://1.bp.blogspot.com/_YfQ-JVyf0Ck/SuySrVPl9WI/AAAAAAAAAfE/eP7zopRmuVc/s1600-h/entwicklungBIPA.jpg" rel="nofollow">http://1.bp.blogspot.com/_YfQ-JVyf0Ck/SuySrVPl9WI/AAAAAAAAAfE/eP7zopRmuVc/s1600-h/entwicklungBIPA.jpg</a>) zwischen BIP und Aktiva kommen könnte. &#8230;”</p>
<p>Freigeld belohnt keinen Konsum sondern ermöglicht den reibungslosen Güterabsatz; das ist etwas ganz anderes; Sie verwechseln Quantität mit Qualität. Ebensowenig belohnt Freigeld Investition in Güterproduktion, ein relativ weit verbreitetes Vorurteil! Es wird lediglich der Sachkapitalmangel beseitigt (was manche mit Wachstum verwechseln!), der durch das heutige “Zins”geld mittels Krisenerscheinungen dauerhaft künstlich aufrechterhalten wird. Vielmehr bedeutet Freigeld einen permanent geschlossenen Geldkreislauf und zwar voll und ganz unabgängig davon, wie “dick” oder “dünn” der Geldstrahl gerade zu sein hat und damit ist. Da durch Freigeld die totale Entkopplung von Geld und Kapital geschaffen wird wird die Volkswirtschaft insgesamt sich immer tendenziell zu einem Nullzinsniveau hinbewegen, wobei die zinseszinsinduzierte Schuldenzunahme aufgehoben ist.     </p>
<p>“&#8230; Und da liegt auch die Crux: Im Prinzip könnte diese Geld ein ewiges dauerhaftes Wohlstandswachstum ermöglichen. Nun macht aber eine Volkswirtschaft im Grunde nichts anderes, all Rohstoffe aus der Umwelt zu entnehmen, aus diesen Produkte zu erzeugen, die den Wohlstand definieren, und am anderen Ende dafür Müll und Emissionen aller Art abzugeben. Auch wenn moderne Umwelttechnik einen Teil der Emissionen pro Wohlstandseinheit reduzieren kann, unterm Strich wird jeglicher Wohlstand durch Verlust an Umwelt bezahlt. Und diese ist eben auch begrenzt, schlimmer noch, sie ist auch schon ziemlich am Anschlag. &#8230;”</p>
<p>Das Ökologieproblem ist letztlich auch nur wie alle dem Kapitalismus geschuldeten Probleme unnatürlich. Dafür muss man allerdings erkennen dass das Geld in großen arbeitsteiligen Gesellschaften die wichtigste zwischenmenschliche Beziehung überhaupt darstellt um die Krisenursachen-Relevanz nicht zu unterschätzen, wie Sie das noch gnadenlos tun. Unter freiwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird quasi automatisch allmählich eine sogenannte Kreislaufwirtschaft entstehen, die auf Recyclen statt Wegwerfen setzen wird, da erst das niedrige Zinsniveau viele Recyclinganwendungen wirtschaftlich werden lässt und sich darüberhinaus wegen der dann vorhandenen Vollbeschäftigung (der freiwirtschaftliche Normalzustand!) die entsprechenden Umweltgesetzte politisch leicht durchsetzen lassen.</p>
<p>“&#8230; Wenn Sie sagen “…Krisenursächlich ist lediglich die fehlerhafte Geldordnung, die aufgrund einer fehlenden Liquiditätskostenerhebung an der Quelle keinen permanent geschlossenen Geldkreislauf garantieren kann….”, dann ist dass in der Tat ein sehr zweischneidiges Schwert. Denn ihr umlaufgesichertes Geld würde zwar die Geldmarktkrise vermeiden, dafür aber die Umweltkrise über kurz oder lang auf ungeahnte Höhepunkte treiben. &#8230;”</p>
<p>Ihre vermeintliche Annahme umweltkrisenhafter ungeahnter Höhepunkte ist völlig aus der Luft gegriffen und entsteht aus der falschen Vorstellung, dass ein zügiger Geldkreiskauf einen Wirtschaftwachstumszwang beinhaltete! Der Umstand eines zügigen Güterabsatzes hat mit der Menge des Güterabsatzes in einer bestimmten Zeit (dessen Steigerung Wachstum bedeutet) nicht zu tun, so ähnlich wie die Laufstrecke eines Läufers auch nichts mit seiner Laufgeschwindigkeit zu tun hat. </p>
<p>“&#8230; Und damit kämen wir zum quasi Urproblem, zur Ur-Ursache der ganzen Geschichte: Die Begrenztheit des menschlichen Lebensraumes, der Erde. Nach rund 12000 Jahren Kulturgeschichte haben wir diesen nahezu vollständig ausgefüllt und geplündert. Ein bisschen geht schon noch, aber spätestens in 2100 wäre Schluss mit lustig, wäre es im Tempo der 2000er-Jahre weiter gegangen. &#8230;”</p>
<p>Zu Ihrer These, die unter den gegenwärtig obwaltenden kapitalistischen Rahmenbedingungen (“Zins”geld + Privateigentum an Naturressourcen) sicher nicht übertrieben ist: Der menschliche Lebensraum ist relativ, aber nicht wirklich begrenzt, denn bis etwa 1750 n.Chr. lebten ca. 400 Mill. Menschen auf der Erde; seitdem (Beginn der Industrialisierung) steigt die Menschheit “exponentiell” an auf heute schätzungsweise 7 Mrd.! Ein Phantast der etwas “Böses” dabei denkt?</p>
<p>“&#8230; Zynisch ausgedrückt: Aus Sicht der Erde hat dass klassische Geldsystem gerade den Vorteil, nicht nachhaltig zu sein, sondern nach typischen 50 bis 150 Jahren sich selbst zu zerstören, um dann wieder von vorne zu beginnen. Ein Vorgang den wir mit schöner Regelmäßigkeit seit Beginn der Geschichtsschreibung verfolgen können. Nehmen wir mal den GAU-Fall an: Wenn jetzt also das komplette Weltfinanzsystem zusammenbrechen sollte und, wenn es tatsächlich so kommen sollte, im unweigerlich folgenden dritten Weltkrieg 90% der Erdbevölkerung ausgerottet würde, dann hätte die Erde sich wieder 500 Jahre Luft verschafft. Im Jahre 2600 wären wie aber wieder am selben Punkt, wenn uns bis dahin nichts besseres eingefallen wäre. Mit Freigeld dagegen entfielen diese “reinigen Gewitter” des “Rise and Falls of the Empires” und hätten wir vielleicht schon vor 500 Jahren diesen letzten Punkt erreicht gehabt. &#8230;”</p>
<p>Mit Freigeld (beispielsweise vor 2000 Jahren eingeführt!) wären “diese reinigenden Gewitter” noch nicht einmal denkbar gewesen, wozu auch? Die Kriege resultierten aus der Unzufriedenheit der Völker, die wiederum aus den kapitalistisch induzierten sozialen Gegensätzen resultierte; die dann erfolgten kriegsinduzierten Zerstörungen (insbesondere von Sachkapital und Infrastruktur) haben durch entsprechend hohe Nachkriegskapitalmarktzinsniveaus die Aufschwünge (Wirtschaftswunder) für ein paar Jahrzehnte emöglicht bis zu erneuten Krisenentwicklungen und nächsten Krieg. Heute würde ein Weltkrieg wegen der Atombombe wohl keiner mehr überleben.  </p>
<p>“&#8230; Und, weiterhin etwas zynisch, der Krieg beseitigt natürlich auch das letzte Problem, dass Sie zu recht anmahnen: “…Selbst wenn die heutigen Geldvermögens- / Schuldenbestände wie von Geisterhand ab jetzt auf Null stünden so änderte das noch gar nichts an der insbesonderer in der BRD reichlichen Sachkapitalausstattung, die den Kapitalmarktzins nach unten in Richtung Liquiditätsfalle drückt….”. Denn natürlich, mit der Vermögensverschiebung geht im gleichen Maße eine Sachgüterverschiebung einher. Zur Zeit insbesondere nicht nur inländisch, sondern schlimmer noch weit über alle Ländergrenzen hinaus (<a href="http://tandemvipera.blogspot.com/2009/08/welche-natter-nahrte-ich-meiner-brust.html)" rel="nofollow">http://tandemvipera.blogspot.com/2009/08/welche-natter-nahrte-ich-meiner-brust.html)</a>. Mit einer Währungsreform (oder Hyperinflation) alleine lässt sich die Schieflage daher nicht mehr vollkommen auflösen. &#8230;”</p>
<p>Zur “Auflösung der Schieflage” führt deshalb an der Freiwirtschaft letztlich auch gar kein Weg vorbei! Der Kapitalismus besteht basismäßig letztlich aus einem Geldkonstruktionfehler sowie einem Eigentumsfehler hinsichtlich bestimmter Naturressourcen (insbesondere Boden und Bodenschätze) und Fehler brauch man nur abzustellen.  </p>
<p>“&#8230; Nun, da wir, die das nun lesen, das meiste davon nicht mehr erleben werden, könnte es uns einigermaßen egal sein. Aber man muss sich klar sein: Eine wirkliche Lösung die über Jahrhunderte hinweg nachhaltig wäre, das ist Bescheidenheit. Bescheidenheit hinsichtlich des Wohlstands, der Möglichkeiten des Reisens etwa, aber auch Bescheidenheit hinsichtlich medizinischer Versorgung, Lebensdauer und Bevölkerungsdichte. Eine Utopie fürchte ich. ..”</p>
<p>Glücklicherweise ist diese Art von Utopie völlig entbehrlich da die Abschaffung des Kapitalismus absolut genügt! Übrig bleibt dann die echte Marktwirtschaft, die für alle ein Maximum an Freiheit und Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Ihre Bescheidenheitsideologie resultiert aus einer falschen Vorstellung, in der eine kapitalismusfreie Marktwirtschaft unmöglich erscheint aus dem Unvermögen heraus, Marktwirtschaft und Kapitalismus voneinander klar zu unterscheiden. Ende der 1990er Jahre erschien ein Buch mit dem Titel “Schwarzbuch Kapitalismus” mit dem glorreichen Untertitel “Ein Abgesang auf die Marktwirtschaft”. – Dann übt man sich in “falscher Bescheidenheit” erfolglos anstatt an den richtigen Stellen das System zu korrigieren. Denn: Im Kapitalismus “arbeiten” 7 Mrd. Menschen gegeneinander und in der Natürlichen Wirtschaftordnung (Freiwirtschaft) arbeiten 7 Mrd. Menschen miteinander! Gibt es einen größeren denkbaren Unterschied?</p>
<p>Siehe dazu auch: <a href="http://www.deweles.de/files/soziale_marktwirtschaft.pdf" rel="nofollow">http://www.deweles.de/files/soziale_marktwirtschaft.pdf</a></p>
<p>Mit freundlichem Gruß</p>
<p>Bernd van Straelen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heribert Genreith</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235&#038;cpage=1#comment-444</link>
		<dc:creator>Heribert Genreith</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 13:04:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235#comment-444</guid>
		<description>Sehr geehrter Hr. van Straelen,

nun was ist die „Ursache“ der Krise? Die Ursache ist in letzter Konsequenz das natürliche Bestreben eines jeden Kreditgebers, dass er nach Rückzahlung des verzinsten Kapitals mehr Kaufkraft in der Tasche hat als vorher. Das ist quasi ein menschliches Grundbedürfnis und daraus entsteht die bekannte langfristig verheerende Eigendynamik kapitalbasierter Systeme, wie Sie „....Ein Kennzeichen im kapitalistischen Geldwesen ist ja gerade die automatische exponentielle Geldvermögensbildung,...“ ja auch richtig erkannt haben.

Geldumlaufsicherung oder Freigeld etc. pp. versucht diesen Effekt zu verhindern oder wenigstens zu minimieren, indem man unterm Strich Strafen für das Halten von Geld verteilt (negative Strafzinsen, Geldverruf usw.). Dem stehe ich zwar grundsätzlich positiv gegenüber, aber ich frage mich erstens ob so etwas in der Praxis durchsetzbar ist und zweitens, ob es wirkliche erstrebenswert ist.

Zur Durchsetzbarkeit müsste es erst mal allgemein akzeptiert werden, wobei zu befürchten ist, dass die zukünftigen Kapitalgeber mit dem neuen Geld, egal welcher Konstruktion, genau das alte Ziel weiterverfolgen und auf die eine oder andere Art auch durchsetzen werden.

Die zweite, weniger finanztechnisch als moralisch-ethische, Frage ist, ob es wünschenswert ist. 

Das jetzige Geld hat die unschöne Eigenschaft, irgendwann nicht mehr produktiv zu wirken sondern nur noch dem Selbstzweck der möglichst raschen Vermehrung, etwa durch gegenseitige Derivatverkäufe, dient. Geldumlaufgesichertes bzw. Freigeld hat die umgekehrte Eigenschaft, nämlich sie belohnt viel mehr Konsum und Investition in Güterproduktion. Dieses Geld wäre insbesondere nachhaltig, da es im Idealfall nie zu einem großen Ungleichgewicht (http://1.bp.blogspot.com/_YfQ-JVyf0Ck/SuySrVPl9WI/AAAAAAAAAfE/eP7zopRmuVc/s1600-h/entwicklungBIPA.jpg) zwischen BIP und Aktiva kommen könnte. 

Und da liegt auch die Crux: Im Prinzip könnte diese Geld ein ewiges dauerhaftes Wohlstandswachstum ermöglichen. Nun macht aber eine Volkswirtschaft im Grunde nichts anderes, all Rohstoffe aus der Umwelt zu entnehmen, aus diesen Produkte zu erzeugen, die den Wohlstand definieren, und am anderen Ende dafür Müll und Emissionen aller Art abzugeben. Auch wenn moderne Umwelttechnik einen Teil der Emissionen pro Wohlstandseinheit reduzieren kann, unterm Strich wird jeglicher Wohlstand durch Verlust an Umwelt bezahlt. Und diese ist eben auch begrenzt, schlimmer noch, sie ist auch schon ziemlich am Anschlag.

Wenn Sie sagen „...Krisenursächlich ist lediglich die fehlerhafte Geldordnung, die aufgrund einer fehlenden Liquiditätskostenerhebung an der Quelle keinen permanent geschlossenen Geldkreislauf garantieren kann....“, dann ist dass in der Tat ein sehr zweischneidiges Schwert. Denn ihr umlaufgesichertes Geld würde zwar die Geldmarktkrise vermeiden, dafür aber die Umweltkrise über kurz oder lang auf ungeahnte Höhepunkte treiben.

Und damit kämen wir zum quasi Urproblem, zur Ur-Ursache der ganzen Geschichte: Die Begrenztheit des menschlichen Lebensraumes, der Erde. Nach rund 12000 Jahren Kulturgeschichte haben wir diesen nahezu vollständig ausgefüllt und geplündert. Ein bisschen geht schon noch, aber spätestens in 2100 wäre Schluss mit lustig, wäre es im Tempo der 2000er-Jahre weiter gegangen.

Zynisch ausgedrückt: Aus Sicht der Erde hat dass klassische Geldsystem gerade den Vorteil, nicht nachhaltig zu sein, sondern nach typischen 50 bis 150 Jahren sich selbst zu zerstören, um dann wieder von vorne zu beginnen. Ein Vorgang den wir mit schöner Regelmäßigkeit seit Beginn der Geschichtsschreibung verfolgen können. Nehmen wir mal den GAU-Fall an: Wenn jetzt also das komplette Weltfinanzsystem zusammenbrechen sollte und, wenn es tatsächlich so kommen sollte, im unweigerlich folgenden dritten Weltkrieg 90% der Erdbevölkerung ausgerottet würde, dann hätte die Erde sich wieder 500 Jahre Luft verschafft. Im Jahre 2600 wären wie aber wieder am selben Punkt, wenn uns bis dahin nichts besseres eingefallen wäre. Mit Freigeld dagegen entfielen diese „reinigen Gewitter“ des „Rise and Falls of the Empires“ und hätten wir vielleicht schon vor 500 Jahren diesen letzten Punkt erreicht gehabt.

Und, weiterhin etwas zynisch, der Krieg beseitigt natürlich auch das letzte Problem, dass Sie zu recht anmahnen: „...Selbst wenn die heutigen Geldvermögens- / Schuldenbestände wie von Geisterhand ab jetzt auf Null stünden so änderte das noch gar nichts an der insbesonderer in der BRD reichlichen Sachkapitalausstattung, die den Kapitalmarktzins nach unten in Richtung Liquiditätsfalle drückt....“. Denn natürlich, mit der Vermögensverschiebung geht im gleichen Maße eine Sachgüterverschiebung einher. Zur Zeit insbesondere nicht nur inländisch, sondern schlimmer noch weit über alle Ländergrenzen hinaus (http://tandemvipera.blogspot.com/2009/08/welche-natter-nahrte-ich-meiner-brust.html). Mit einer Währungsreform (oder Hyperinflation) alleine lässt sich die Schieflage daher nicht mehr vollkommen auflösen.

Nun, da wir, die das nun lesen, das meiste davon nicht mehr erleben werden, könnte es uns einigermaßen egal sein. Aber man muss sich klar sein: Eine wirkliche Lösung die über Jahrhunderte hinweg nachhaltig wäre, das ist Bescheidenheit. Bescheidenheit hinsichtlich des Wohlstands, der Möglichkeiten des Reisens etwa, aber auch Bescheidenheit hinsichtlich medizinischer Versorgung, Lebensdauer und Bevölkerungsdichte. Eine Utopie fürchte ich.

Heribert Genreith, http://tandemvipera.blogspot.com</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Hr. van Straelen,</p>
<p>nun was ist die „Ursache“ der Krise? Die Ursache ist in letzter Konsequenz das natürliche Bestreben eines jeden Kreditgebers, dass er nach Rückzahlung des verzinsten Kapitals mehr Kaufkraft in der Tasche hat als vorher. Das ist quasi ein menschliches Grundbedürfnis und daraus entsteht die bekannte langfristig verheerende Eigendynamik kapitalbasierter Systeme, wie Sie „&#8230;.Ein Kennzeichen im kapitalistischen Geldwesen ist ja gerade die automatische exponentielle Geldvermögensbildung,&#8230;“ ja auch richtig erkannt haben.</p>
<p>Geldumlaufsicherung oder Freigeld etc. pp. versucht diesen Effekt zu verhindern oder wenigstens zu minimieren, indem man unterm Strich Strafen für das Halten von Geld verteilt (negative Strafzinsen, Geldverruf usw.). Dem stehe ich zwar grundsätzlich positiv gegenüber, aber ich frage mich erstens ob so etwas in der Praxis durchsetzbar ist und zweitens, ob es wirkliche erstrebenswert ist.</p>
<p>Zur Durchsetzbarkeit müsste es erst mal allgemein akzeptiert werden, wobei zu befürchten ist, dass die zukünftigen Kapitalgeber mit dem neuen Geld, egal welcher Konstruktion, genau das alte Ziel weiterverfolgen und auf die eine oder andere Art auch durchsetzen werden.</p>
<p>Die zweite, weniger finanztechnisch als moralisch-ethische, Frage ist, ob es wünschenswert ist. </p>
<p>Das jetzige Geld hat die unschöne Eigenschaft, irgendwann nicht mehr produktiv zu wirken sondern nur noch dem Selbstzweck der möglichst raschen Vermehrung, etwa durch gegenseitige Derivatverkäufe, dient. Geldumlaufgesichertes bzw. Freigeld hat die umgekehrte Eigenschaft, nämlich sie belohnt viel mehr Konsum und Investition in Güterproduktion. Dieses Geld wäre insbesondere nachhaltig, da es im Idealfall nie zu einem großen Ungleichgewicht (<a href="http://1.bp.blogspot.com/_YfQ-JVyf0Ck/SuySrVPl9WI/AAAAAAAAAfE/eP7zopRmuVc/s1600-h/entwicklungBIPA.jpg" rel="nofollow">http://1.bp.blogspot.com/_YfQ-JVyf0Ck/SuySrVPl9WI/AAAAAAAAAfE/eP7zopRmuVc/s1600-h/entwicklungBIPA.jpg</a>) zwischen BIP und Aktiva kommen könnte. </p>
<p>Und da liegt auch die Crux: Im Prinzip könnte diese Geld ein ewiges dauerhaftes Wohlstandswachstum ermöglichen. Nun macht aber eine Volkswirtschaft im Grunde nichts anderes, all Rohstoffe aus der Umwelt zu entnehmen, aus diesen Produkte zu erzeugen, die den Wohlstand definieren, und am anderen Ende dafür Müll und Emissionen aller Art abzugeben. Auch wenn moderne Umwelttechnik einen Teil der Emissionen pro Wohlstandseinheit reduzieren kann, unterm Strich wird jeglicher Wohlstand durch Verlust an Umwelt bezahlt. Und diese ist eben auch begrenzt, schlimmer noch, sie ist auch schon ziemlich am Anschlag.</p>
<p>Wenn Sie sagen „&#8230;Krisenursächlich ist lediglich die fehlerhafte Geldordnung, die aufgrund einer fehlenden Liquiditätskostenerhebung an der Quelle keinen permanent geschlossenen Geldkreislauf garantieren kann&#8230;.“, dann ist dass in der Tat ein sehr zweischneidiges Schwert. Denn ihr umlaufgesichertes Geld würde zwar die Geldmarktkrise vermeiden, dafür aber die Umweltkrise über kurz oder lang auf ungeahnte Höhepunkte treiben.</p>
<p>Und damit kämen wir zum quasi Urproblem, zur Ur-Ursache der ganzen Geschichte: Die Begrenztheit des menschlichen Lebensraumes, der Erde. Nach rund 12000 Jahren Kulturgeschichte haben wir diesen nahezu vollständig ausgefüllt und geplündert. Ein bisschen geht schon noch, aber spätestens in 2100 wäre Schluss mit lustig, wäre es im Tempo der 2000er-Jahre weiter gegangen.</p>
<p>Zynisch ausgedrückt: Aus Sicht der Erde hat dass klassische Geldsystem gerade den Vorteil, nicht nachhaltig zu sein, sondern nach typischen 50 bis 150 Jahren sich selbst zu zerstören, um dann wieder von vorne zu beginnen. Ein Vorgang den wir mit schöner Regelmäßigkeit seit Beginn der Geschichtsschreibung verfolgen können. Nehmen wir mal den GAU-Fall an: Wenn jetzt also das komplette Weltfinanzsystem zusammenbrechen sollte und, wenn es tatsächlich so kommen sollte, im unweigerlich folgenden dritten Weltkrieg 90% der Erdbevölkerung ausgerottet würde, dann hätte die Erde sich wieder 500 Jahre Luft verschafft. Im Jahre 2600 wären wie aber wieder am selben Punkt, wenn uns bis dahin nichts besseres eingefallen wäre. Mit Freigeld dagegen entfielen diese „reinigen Gewitter“ des „Rise and Falls of the Empires“ und hätten wir vielleicht schon vor 500 Jahren diesen letzten Punkt erreicht gehabt.</p>
<p>Und, weiterhin etwas zynisch, der Krieg beseitigt natürlich auch das letzte Problem, dass Sie zu recht anmahnen: „&#8230;Selbst wenn die heutigen Geldvermögens- / Schuldenbestände wie von Geisterhand ab jetzt auf Null stünden so änderte das noch gar nichts an der insbesonderer in der BRD reichlichen Sachkapitalausstattung, die den Kapitalmarktzins nach unten in Richtung Liquiditätsfalle drückt&#8230;.“. Denn natürlich, mit der Vermögensverschiebung geht im gleichen Maße eine Sachgüterverschiebung einher. Zur Zeit insbesondere nicht nur inländisch, sondern schlimmer noch weit über alle Ländergrenzen hinaus (<a href="http://tandemvipera.blogspot.com/2009/08/welche-natter-nahrte-ich-meiner-brust.html)" rel="nofollow">http://tandemvipera.blogspot.com/2009/08/welche-natter-nahrte-ich-meiner-brust.html)</a>. Mit einer Währungsreform (oder Hyperinflation) alleine lässt sich die Schieflage daher nicht mehr vollkommen auflösen.</p>
<p>Nun, da wir, die das nun lesen, das meiste davon nicht mehr erleben werden, könnte es uns einigermaßen egal sein. Aber man muss sich klar sein: Eine wirkliche Lösung die über Jahrhunderte hinweg nachhaltig wäre, das ist Bescheidenheit. Bescheidenheit hinsichtlich des Wohlstands, der Möglichkeiten des Reisens etwa, aber auch Bescheidenheit hinsichtlich medizinischer Versorgung, Lebensdauer und Bevölkerungsdichte. Eine Utopie fürchte ich.</p>
<p>Heribert Genreith, <a href="http://tandemvipera.blogspot.com" rel="nofollow">http://tandemvipera.blogspot.com</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: van Straelen</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235&#038;cpage=1#comment-419</link>
		<dc:creator>van Straelen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 12:56:31 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;... Die Ursache der Krise ist nicht das Fehlen von Kapital, sondern das Fehlen von Renditen. ...&quot;



Sehr geehrter Herr Genreith,

weder das Fehlen von Kapital (welches Kapital eigentlich: Sach- oder Geldkapital?) noch von renditen ist krisenursächlich. 

Krisenursächlich ist lediglich die fehlerhafte Geldordnung, die aufgrund einer fehlenden Liquiditätskostenerhebung an der Quelle keinen permanent geschlossenen Geldkreislauf garantieren kann.



&quot;... Egal wie man es dreht und wendet, ein Ausweg aus der Krise ist nur durch gigantische Abschreibungen von Vermögen zu bewerkstelligen. ...&quot;


Ein Kennzeichen im kapitalistischen Geldwesen ist ja gerade die automatische exponentielle Geldvermögensbildung, die eben bei Gefahr von Geldkreislaufunterbrechungen keine entsprechenden Abschreibungen erlauben.

Selbst wenn die heutigen Geldvermögens- / Schuldenbestände &quot;wie von Geisterhand&quot; ab jetzt auf Null stünden so änderte das noch gar nichts an der insbesonderer in der BRD reichlichen Sachkapitalausstattung, die den Kapitalmarktzins nach unten in Richtung Liquiditätsfalle drückt.



&quot;...Sei es durch kontrollierte Abwicklungen oder eben durch eine massive Inflation. ...&quot;


Eine &quot;massive Inflation&quot; sei &quot;ein Ausweg aus der Krise&quot;?



&quot;... Weder das Eine noch das Andere werden ohne massive Umwälzungen abgehen. ...&quot;


Massive Umwälzungen, aber in einem positiven Sinne für alle, werden durch eine Konstruktive Geldumlaufsicherung (einschließlich eines Allgemeinen Bodennutzungsrechtes) mit absoluter Sicherheit ausgelöst werden, siehe bitte:

http://liebeangelamerkel.foren-city.de/topic,29,-konstruktiv-umlaufgesicherter-euro.html

und:

http://liebeangelamerkel.foren-city.de/topic,31,-keine-geldreform-ohne-bodenreform.html



Mit freundlichem Gruß

Bernd van Straelen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230; Die Ursache der Krise ist nicht das Fehlen von Kapital, sondern das Fehlen von Renditen. &#8230;&#8221;</p>
<p>Sehr geehrter Herr Genreith,</p>
<p>weder das Fehlen von Kapital (welches Kapital eigentlich: Sach- oder Geldkapital?) noch von renditen ist krisenursächlich. </p>
<p>Krisenursächlich ist lediglich die fehlerhafte Geldordnung, die aufgrund einer fehlenden Liquiditätskostenerhebung an der Quelle keinen permanent geschlossenen Geldkreislauf garantieren kann.</p>
<p>&#8220;&#8230; Egal wie man es dreht und wendet, ein Ausweg aus der Krise ist nur durch gigantische Abschreibungen von Vermögen zu bewerkstelligen. &#8230;&#8221;</p>
<p>Ein Kennzeichen im kapitalistischen Geldwesen ist ja gerade die automatische exponentielle Geldvermögensbildung, die eben bei Gefahr von Geldkreislaufunterbrechungen keine entsprechenden Abschreibungen erlauben.</p>
<p>Selbst wenn die heutigen Geldvermögens- / Schuldenbestände &#8220;wie von Geisterhand&#8221; ab jetzt auf Null stünden so änderte das noch gar nichts an der insbesonderer in der BRD reichlichen Sachkapitalausstattung, die den Kapitalmarktzins nach unten in Richtung Liquiditätsfalle drückt.</p>
<p>&#8220;&#8230;Sei es durch kontrollierte Abwicklungen oder eben durch eine massive Inflation. &#8230;&#8221;</p>
<p>Eine &#8220;massive Inflation&#8221; sei &#8220;ein Ausweg aus der Krise&#8221;?</p>
<p>&#8220;&#8230; Weder das Eine noch das Andere werden ohne massive Umwälzungen abgehen. &#8230;&#8221;</p>
<p>Massive Umwälzungen, aber in einem positiven Sinne für alle, werden durch eine Konstruktive Geldumlaufsicherung (einschließlich eines Allgemeinen Bodennutzungsrechtes) mit absoluter Sicherheit ausgelöst werden, siehe bitte:</p>
<p><a href="http://liebeangelamerkel.foren-city.de/topic,29,-konstruktiv-umlaufgesicherter-euro.html" rel="nofollow">http://liebeangelamerkel.foren-city.de/topic,29,-konstruktiv-umlaufgesicherter-euro.html</a></p>
<p>und:</p>
<p><a href="http://liebeangelamerkel.foren-city.de/topic,31,-keine-geldreform-ohne-bodenreform.html" rel="nofollow">http://liebeangelamerkel.foren-city.de/topic,31,-keine-geldreform-ohne-bodenreform.html</a></p>
<p>Mit freundlichem Gruß</p>
<p>Bernd van Straelen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: WEIK</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235&#038;cpage=1#comment-399</link>
		<dc:creator>WEIK</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 10:54:44 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Markus,
recht hast Du. Verlinkung ist sehr wichtig. Wir sind vier Leute, die liebeangelamerkel in ihrer Freizeit organisieren und würden uns über einen aktiven Unterstützer sehr freuen. Hättest Du Lust dich um das Thema &quot;Verlinkung mit anderen Webseiten, Plattformen und Initiativen&quot; zu kümmern?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Markus,<br />
recht hast Du. Verlinkung ist sehr wichtig. Wir sind vier Leute, die liebeangelamerkel in ihrer Freizeit organisieren und würden uns über einen aktiven Unterstützer sehr freuen. Hättest Du Lust dich um das Thema &#8220;Verlinkung mit anderen Webseiten, Plattformen und Initiativen&#8221; zu kümmern?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: markus</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235&#038;cpage=1#comment-385</link>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 11:35:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=235#comment-385</guid>
		<description>hallo zusammen,
möchte den vorschlag von irmtraut nur unterstützen. denn: vernetzung ist alles und heutzutage ja so einfach. und campact erreicht wirklich schon viele menschen, die was verändern wollen.
liebe grüsse, markus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo zusammen,<br />
möchte den vorschlag von irmtraut nur unterstützen. denn: vernetzung ist alles und heutzutage ja so einfach. und campact erreicht wirklich schon viele menschen, die was verändern wollen.<br />
liebe grüsse, markus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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